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PREVIEW Summer Breeze | 14. bis 17. August 2019

Summer Breeze – die zweiundzwanzigste Ausgabe eines der größten Metal-Festivals in Deutschland.

(gw) Seit nunmehr 1997 (mit Ausnahme von 1998) treffen sich jeweils Mitte August eines Jahres mehr als 45.000 Besucher*innen und zwischen 120 und 130 Bands zu einem schwermetaligen Stelldichdein. Das Festival fand bis 2005 in Abtsgmünd/Aalen statt, zog aber dann 2006 in das 40 km entfernte Dinkelsbühl bzw. auf das Flugplatzgelände nahe des Ortes Illenschwang. Es gibt vier Bühnen: die Main Stage (seit 2017 drehbare Bühne, während die eine Band spielt, wird auf der Rückseite für die nächste Band aufgebaut), die T-Stage (das T steht für Michael Trengert, einen der Mitbegründer des Festivals, welcher 2013 verstorben ist), die Wera Tool Rebel Stage (seit 2010, bis 2018 genannt: Camel Stage) und schließlich auf dem Camping Gelände die Ficken Party Stage (bis 2017 Campsite Circus Zelt). Die Besucherzahlen stiegen in den letzten Jahren stetig, um den Besucheransturm bewältigen zu können, wurden schrittweise die Anfahrtsmöglichkeiten sowie die Park- und Campingflächen vergrößert. Die Bühnenanlage wurde ebenfalls umgestellt, um den Zuschauern kürzere Wege zwischen den Bühnen zu ermöglichen. Seit 2007 bietet das Festival zusätzlich einen Biergarten und eine Menge extra „Schmankerl“ – im wahrsten Sinne des Wortes – Hunger und Durst muss niemand leiden, es gibt zahlreiche Essens- und Getränkestände – natürlich auch mit vegetarischen und veganen Angeboten. Zusätzlich hat man zahlreiche Gelegenheiten für irgendwelchen metaligen Schnickschnack Geld auszugeben, es gibt Merchandise-Stände, Metal-Outfit-Stände, und so weiter und so fort. Worüber selten gesprochen wird, obwohl es die dringenden Bedürfnisse des Menschen betrifft, greifen wir ein weiteres Thema auf: das Klo. Bei unseren ersten Besuchen in den letzten Jahren gab´s überwiegend Dixi-Klos. Man muss das nicht weiter ausführen: Dixi-Klos sind wohl die lästigsten Dinger auf einem Festival! Von daher ist es ganz großartig, dass sich der Veranstalter dazu entschlossen hat, vernünftige Spülklos zu installieren. Bevor ich jetzt aber ganz abschweife, wieder zurück zum Thema: Musik.

 

Wir haben uns einige Bands vorgenommen – ich habe mal durchgezählt: Es sind 24.

 

Auch die eine oder andere Signing Session wollen wir besuchen. Es ist freilich völlig unrealistisch die Auftritte von 130 Bands fotografisch und textlich zu dokumentieren, wir werden froh sein, wenn wir die im folgenden aufgelisteten Bands alle sehen können. Klar kommt es auch hier zu leichten Überschneidungen – man muss zudem auch immer die Fußwege zur anderen Bühne mit einkalkulieren. Die Bühnen liegen zwar nicht extrem weit auseinander, allerdings dauert es halt schon immer ein klein wenig bis man z.B. von der Ficken Party Stage zur Main Stage gelangt. Wir werden sehen, wie es läuft. Wir sind zu zweit unterwegs – wir werden uns sicherlich auch immer wieder trennen (müssen), damit wir unsere persönlichen Highlights jeweils sehen können. Unser Plan ist … etwas ausführlicher als in den letzten Jahren … vom Festival zu berichten. Wir versuchen, ein sogenanntes LIVE-View zu machen … heißt nichts anderes, als Kurzkommentare auf unsere LIVE-View-Seite zu setzen .. jede*r Besucher*in dieser Website ist herzlich eingeladen mitzumachen … die LIVE-View-Kommentare werden für das spätere Review verwendet …

 

Website: https://www.summer-breeze.de/de/

Facebook: https://www.facebook.com/summerbreeze1997/

 

Hier erstmal unsere persönliche RUNNING ORDER inkl. ein paar Infos zu den einzelnen Bands.

 


Mittwoch, 14. August 2019

  • 15:00 Uhr Blasmusik Illenschwang (T-Stage)

(sb/gw) ... mit Pauken und Trompeten geht´s in die 22ste Runde der Festivalgeschichte ... traditionelle Eröffnung mit Blasmusik ...

  • 16:50 Uhr Nailed to Obscurity (T-Stage)

(sb/gw) ... ist eine Melodic-Death-Doom-Metal-Band, die aus Ostfriesland stammt. Die Band wurde 2005 von den beiden Gitarristen Jan-Ole Lamberti und Volker Dieken in Esens gegründet. Aktuelles Album: Black Frost (Nuclear Blast) Website: http://www.nailedtoobscurity.com/

  • 21:50 Uhr Hypocrisy (T-Stage)

(sb/gw) ... Hypocrisy (engl. „Heuchelei“) ist eine 1991 von Peter Tägtgren unter dem Namen Seditious gegründete Death-Metal-Band aus Schweden. Website: http://www.hypocrisy.cc/

  • 22:40 Uhr Anomalie (Ficken Party Stage)

(sb/gw) ... aus Österreich ...  aktuelle EP: ‘Integra‘ ... epischer, sakraler Black Metal ... Website: https://anomalie-official.bandcamp.com/

 


Donnerstag, 15. August 2019

  • 12:55 Uhr Lord of the Lost (Main Stage)

(gw) Lord of the Lost lässt sich am ehesten dem Genre des Dark Rock zuordnen, mit Einflüssen aus dem Bereich des Metal. Als musikalische Einflüsse nannte der Gründer und Sänger Chris Harms im Interview mit dem Szenemagazin Orkus Gruppen wie Rammstein, Marilyn Manson und Nine Inch Nails. https://www.facebook.com/lordofthelost  | https://www.youtube.com/watch?v=gIfV-PK3HzA

  • 15:15 Uhr Signing Session Lord of the Lost | Metal.de Stand
  • 15:55 Uhr Clawfinger (Main Stage)

(sb/gw) Zu großer Bekanntheit im europäischen Raum gelangte die Band Anfang der 1990er Jahre im aufkeimenden Crossover-Trend. Die Skandinavier galten mit als Pioniere dieses Genres. Beim Abflauen der Crossover-Welle büßten sie jedoch an Bekanntheit ein. 2007 veröffentlichten sie ihr siebtes Studioalbum. Prägnant für die erste Generation an kommerziell erfolgreichen Crossover-Bands war der inhaltlich sozialkritische Bezug. Clawfingers große Hits stammen aus dem Zeitraum 1992–1996 (Nigger, The Truth, Pin Me Down, Do What I Say). Clawfinger wurden lange Zeit als europäische Antwort auf Rage Against the Machine (USA) gehandelt, da sie sowohl soundtechnisch als auch inhaltlich stark an diese Band angelehnt schienen. Website: http://www.clawfinger.net/band/history

  • 17:10 Uhr Lionheart (T-Stage)

(gw) Lionheart ist eine 2004 gegründete Hardcore-Punk-Band aus Kalifornien. Auf The Will to Survive spielen Lionheart eine Version des Hardcore Punk in bester Hatebreed-Manier. Vergleichbar ist die Musik von Lionheart auch mit Terror, Shattered Realm und Settle the Score. Die Band verwendet in ihrem Klang auch Einflüsse aus dem Beatdown und Two-Step, wodurch die Musik besonders brachial und mit hohem Moshanteil daherkommt. Außerdem kann man auch die Band Cro-Mags als musikalischen Einfluss der Band benennen. Im Großen und Ganzen beschreibt der Rezensent die Musik als eine Mischung aus Hardcore und Metal. https://www.facebook.com/lionheartca/

  • 18:30 Uhr Fear of Domination (Ficken Party Stage)

(gw) Fear of Domination ist eine finnische Melodic-Death- und Industrial-Metal-Band aus Nurmijärvi, die im Jahr 2006 gegründet wurde. Die Gruppe selbst bezeichnet ihren Stil als „Shock-Industrial Metal“. In den Songs gebe es einen „straighte[n], stampfende[n] Industrial-Groove“ und versehe sie mit „elektronischen Spielereien“. Weiterhin gebe es „[d]ezente Horroreffekte, mannigfaltige Keyboard-Spielereien, hochklassige Gitarrensoli, sowie enorm abwechslungsreiche Gesangseinlagen“, die „zwischen zerbrechlich-hohem und düster-tiefem Klargesang und fiesem gutturalem Geschrei“ variieren würden. Website: https://www.fod.fi/

  • 19:40 Uhr In Flames (Main Stage)

(sb/gw) In Flames ist eine schwedische Melodic-Death-Metal-Band aus Göteborg. Die im Jahre 1990 gegründete Band zählt neben Dark Tranquillity, At the Gates und Soilwork zu den stilprägenden Bands dieses Subgenres. In den vergangenen Jahren distanzierte sich die Band jedoch von den musikalischen Wurzeln und nahm modernere Stilelemente in ihren Klang auf. Ob die Band heute noch dem Genre Melodic Death Metal zugeordnet werden kann, ist umstritten. Das Album A Sense of Purpose wurde vom deutschen Rock Hard-Magazin mit dem Genreicon für „Modern Metal“ versehen. Teilweise werden In Flames heutzutage auch als Metalcore bezeichnet, wenngleich typische Merkmale dieses Genres wie Breakdowns fehlen. Die Band hat in mehreren Interviews angegeben, dass sie nicht zu ihren Wurzeln zurückkehren wird. Website: http://www.inflames.com/bio


Freitag, 16. August 2019

  • 14:20 Uhr Deserted Fear (T-Stage)

(sb) Deserted Fear | Death-Metal-Band aus Thüringen | Die Gruppe spielt klassischen Death Metal, wobei u. a. Bands wie Dismember und Asphyx markante Einflüsse darstellen. Charakteristisch ist die Verwendung von Hooklines, was den Songs für Death-Metal-Verhältnisse eine hohe Eingängigkeit verleiht. Neben Elementen des klassischen (v. a. schwedischen) Death Metal finden sich in den Kompositionen z. T. auch Elemente des Thrash Metal. Website: https://www.desertedfear.de/band/

  • 16:20 Uhr Signing Session Rotting Christ | Metal.de Stand
  • 16:30 Uhr King Apathy (Ficken Party Stage)

(sb) ... ehemals "Thränenkind" ... Band aus der Nähe von München ... spielt Vegan Straight Edge Post-Metal ... und vermischt gekonnt Einflüsse aus Black- und Doom Metal mit Elementen aus Shoegaze, Hardcore Punk oder Post-Rock. Der Auftritt bei Summer Breeze wird (lt. Website King Apathy) der letzte sein: http://www.king-apathy.com/

  • 17:30 Uhr Décembre Noir (Ficken Party Stage)

(sb/gw) Décembre Noir ist eine thüringische Death-Doom-Band aus Erfurt, die 2008 gegründet wurde. Sebastian Schilling vom Rock Hard beschrieb die Musik auf Forsaken Earth (Album 2016) als „schwelgerischen Melancho-Death“. Die Band versucht, den Hang zu emotionaler Musik mit tragischen Melodien zu verarbeiten. Dabei wolle man jedoch nicht den Death-Metal-Einfluss vernachlässigen. 2018 veröffentlichte die Band ihr drittes Album: Autumn Kings. Website: https://decembre-noir.de/band/

  • 18:35 Uhr Rotting Christ (T-Stage)

(gw/sb) Rotting Christ kommen aus Griechenland, deren Genre ist eigentlich nicht wirklich festzulegen – irgendwo im Netz ließt man, sie seien eine Gothic-Metal-Band. Zur Zeit ihrer Gründung 1987 galten sie als die erste hellenische Black Metal-Band. Allerdings sind es von jeher meist die blasphemischen Texte, die sie mit der Black Metal-Szene in Verbindung bringen. Musikalisch fiel es immer und fällt es bis heute schwer, die Griechen in eine Schublade zu stecken. In jedem Fall: Rotting Christ gehört nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den dienstältesten griechischen Metal-Bands. Wir haben Rotting Christ bereits dieses Jahr (05/2019) beim Vienna Metal Meeting erleben (und fotografieren) dürfen – wir waren begeistert von deren musikalischer Vielfältigkeit. Wir freuen uns auf den Auftritt bei Summer Breeze und dann im September bei Metal im Woid. Website: https://www.rotting-christ.com/en

  • 19:40 Uhr Dyscarnate (Wera Tool Rebel Stage)

(gw) Dyscarnate ist eine englische Death-Metal-Band aus Horsham, die im Jahr 2004 gegründet wurde. Die Band spielt eine aggressive Form des Death Metal, wobei Einflüsse von Bands wie Dying Fetus oder Behemoth hörbar sind. https://www.facebook.com/Dyscarnate/

  • 21:05 Uhr Signing Session Décembre Noir | Metal.de Stand
  • 21:45 Uhr Parkway Drive (Main Stage)

(sb/gw) Parkway Drive ist eine australische Metalcore-Band aus Byron Bay. Bis heute konnte die Band circa 20 Millionen Platten (Stand: Dezember 2018) weltweit verkaufen. Vor allem in Australien, England, USA und Deutschland feierte die Band bisher ihre größten Erfolge mit ausverkauften Tourneen. Parkway Drive sind bekannt für ihre zahlreichen und harten Breakdowns, die Verwendung von Soli und den Verzicht auf den Metalcore-typischen Clean-Gesang, welcher nur in wenigen alten Songs zu finden ist und ab dem Album Killing with a Smile vollends verschwand. Auf die Frage hin, ob sie Hard- oder Metalcore spielen, sagte Sänger Winston McCall, dass der Sound eher ins Metalcore-Schema passe, er sich aber zur Hardcore-Szene zugehörig fühle und nie viel mit Metal zu tun gehabt habe. Seit dem 2015 erschienenen Album Ire hat sich der Stil der Band vom reinen Metalcore entfernt und wurde vielschichtiger. Kürzlich Headliner beim W.O.A., jetzt bei Summer Breeze.

Website: http://parkwaydriverock.com/

 

Eine Band bzw. ein Musikprojekt, die/das wir ursprünglich sehen wollten, wäre um 22:25 Uhr Zeal & Ardor auf der T-Stage gewesen. Leider wird das nicht funktionieren: Parkway Drive beginnt um 21:45 Uhr und wird sicherlich mindestens 90 Minuten alles geben und die Massen mitreißen. Da wollen wir uns nicht entgehen lassen.

 

Zeal & Ardor müssen wir also ausfallen lassen, was uns wirklich sehr sehr leid tut, wir wollen sie aber hier an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Zeal & Ardor (englisch für „Eifer und Hitze“) ist ein Musikprojekt des Amerikaschweizers Manuel Gagneux. Der Musikstil ist durch die Mischung von Gospel und Black Metal geprägt. Das Musikmagazin Noisey listete Devil Is Fine als sechstbestes Album des Jahres 2016. 2018 war Zeal & Ardor für den Swiss Music Award im Bereich Best Live Act nominiert. Auch für die Metal Hammer Awards und die Loudwire Music Awards 2017 in den Bereichen Best Debut bzw. Best New Artist war Zeal & Ardor nominiert. Als "echten" Black Metal würden wir die Musik von Zeal & Ardor nicht bezeichnen, vielmehr als eine Mischung zwischen Gospel, Soul, Blues - die Stimme von Manuel Gagneux - die Kompositionen - sind ungewöhnlich, teilweise experimentell, interessant und gehen gut ins Ohr.

Samstag, 17. August 2019

  • 14:20 Uhr SkÁlmÖld (T-Stage)

(gw) Skálmöld beschreiben ihren Stil als kraftvollen, melodischen und epischen Viking Metal gemischt mit „isländischer Finsternis“ und diversen Folk-Einflüssen. Die Kompositionen der Band verbinden traditionelle isländische Volksmusik mit diversen Metal-Einflüssen. Geprägt wurden die Musiker vor allem durch Metallica, Iron Maiden, Anthrax und Slayer, wobei die Musik Skálmölds auch von Bands wie Amon Amarth oder Ensiferum beeinflusst ist. Inhaltlich basieren die Texte auf der nordischen Mythologie und haben erzählenden Charakter. Website: https://skalmold.is/

  • 15:45 Uhr Rise Of The Northstar (T-Stage)

(gw) Rise of the Northstar ist eine 2008 gegründete Rap-Metal-Band aus der französischen Hauptstadt Paris. Rise of the Northstar verbinden New York Hardcore der 90er-Jahre mit Thrash Metal, Metalcore und greifen in ihren Texten auf die Japanische Kultur zurück. Auch nennt die Gruppe Hip-Hop-Einflüsse aus den 1990er Jahren zu den musikalischen Wurzeln der Band. Aber auch Shōnen-Mangas zählen zu den Einflüssen der Musiker. https://www.facebook.com/rotnsofficial/

  • 15:55 Uhr Equilibrium (Main Stage)

(sb) Equilibrium ist eine deutsche Metal-Band aus Bayern. Sie spielt Symphonic Metal mit Einflüssen aus dem Power Metal und Melodic Death. Selbst bezeichnet die Gruppe ihre Musik zudem als Epic Metal. Website: https://equilibrium-metal.net/

  • 18:00 Uhr Burning Witches (Wera Tool Rebel Stage)

(sb/gw) Burning Witches ist eine Schweizer Heavy-Metal-/Power-Metal-Band. Romana Kalkuhl, Gitarristin bei Atlas & Axis, suchte bereits lange nach einer Besetzung für eine rein weibliche Metal-Band. Über die Jahre lernte sie verschiedene Musikerinnen kennen und fand schließlich mit Seraina Telli (Gesang), Jeanine Grob (Bass) und Lala Frischknecht (Schlagzeug) die erste Besetzung. 2016 komplettierte Alea Wyss die Band. Zunächst entstand eine selbstbetitelte Single, die zugleich das erste Demo der Band darstellte. Dieses wurde sowohl im Rock Hard als auch im Metal Hammer zum „Demo des Monats“ gekürt. Die Band ist vor allem geprägt durch den Heavy Metal der 1980er, während die Musikerinnen durchaus auch andere Musik hören. So spielt Nusselder unter anderem auch in der Death-Metal-Band Sephiroth. Musikalisch erinnert die Band an Iron Maiden und Judas Priest. https://www.facebook.com/burningwitches666/

  • 18:30 Uhr Signing Session Equilibrium | Metal.de Stand
  • 18:35 Uhr Eluveitie (Main Stage)

(sb/gw) Eluveitie ist eine neun Mitglieder umfassende schweizerische Folk-Metal-Band aus Winterthur, deren Mitglieder ursprünglich aus allen Teilen der Schweiz kommen. Die Band kombiniert in ihrer Musik keltische Folklore mit Metal-Klang (meist von Death Metal beeinflusst), weshalb man sie dem Celtic Metal zuordnen kann. Die Texte der Band orientieren sich an der Geschichte, dem täglichen Leben und der Spiritualität des keltischen Stammes der Helvetier und sind teilweise in einer rekonstruierten Form des helvetischen Gallisch geschrieben. Der Bandname selbst geht auf eine Inschrift auf einer Tonscherbe aus Mantua zurück. Auf dieser steht in einem etruskischen Alphabet eluveitie, die etruskische Form des keltischen Wortes Helvetios (‹der Helvetier›), geschrieben. Man geht davon aus, dass der Eluveitie einer von Helvetiern abstammenden etruskischen Familie angehörte. Website: http://www.eluveitie.ch/

  • 19:40 Uhr Gutalax (Wera Tool Rebel Stage)

(sb/gw) Gutalax ist eine Grindcore-Band aus Křemže in Tschechien. Die Gutalax-Mitglieder bezeichnen ihren Musikstil als „Gore ’n’ Roll“, bestehend aus einer Mischung aus Gore- und Porngrind mit einer ordentlichen Portion Humor.

https://www.facebook.com/pg/GUTALAX-cz-gore-grind--116773548349011/about/?ref=page_internal

  • 21:35 Uhr Gaahls Wyrd (Wera Tool Rebel Stage)

(sb) Gaahls Wyrd ist eine norwegische Black-Metal-Band, von dem ehemaligen gebildet Gorgoroth und Gott Seed Sänger Gaahl. Seit seiner Ägide als Frontmann von GORGOROTH ist Kristian Espedal, auch bekannt als Gaahl, einer der bekanntesten Black-Metal-Musiker der Welt. Zudem machte ihn seine Mitarbeit am Ambient-Folk-Projekt WARDRUNA über Genregrenzen hinweg bekannt. Mit GAAHLS WYRD widmet er sich nun erneut dem nordischen Black Metal. GAAHLS WYRD gelingt mit dem Debütalbum „GastiR – Ghosts Invited“ etwas, an dem viele ähnliche Bands scheitern: Die ausufernden Ideen, sie verlieren sich nicht in ziellosen Kompositionen, sondern werden trotz aller Komplexität stets prägnant auf den Punkt gebracht. Das Album beinhaltet zum einen wunderbare Melodien, was vor allem dem perfekten Wechselspiel von Gesang und Gitarre zu verdanken ist. Gaahls Stimme spielt dabei nicht mal die Hauptrolle, sondern ist ein magisches Instrument: solo, im Chor, knarzig, clean, fies oder hell, röchelnd und schwebend, ein Sprachrohr der geladenen Geister.

https://www.facebook.com/gaahlswyrd/

  • 23:30 Uhr Dimmu Borgir (Main Stage)

(sb/gw) Dimmu Borgir ist eine Metal-Band aus Norwegen. Der Bandname ist von der Lavaformation Dimmuborgir in Island abgeleitet und bedeutet auf Isländisch so viel wie „Dunkle Burgen“ oder „Dunkle Städte“. Gegenwärtig lässt sich die Musik als Mixtur aus extremem Metal und neoklassizistischen Einflüssen beschreiben. Die Band vollzog vom ersten bis zum letzten Album eine starke musikalische Wandlung. Werden die ersten Veröffentlichungen der Band noch dem Black Metal zugeordnet, so nahmen mit Eintritt des neuen Keyboarders Mustis Klassik-Einflüsse zu. Des Weiteren orientiert sich Dimmu Borgir mittlerweile vor allem beim Gitarrenspiel am Metal der 80er Jahre. Zur Zeit stimmen sie ihre Gitarren um zwei Halbtöne tiefer. Die Musik wurde von Album zu Album experimenteller; statt schlichter Riffs setzt man mittlerweile auf bombastisch-orchestrale Klanglandschaften. Diese Entwicklung zeigt sich auch darin, dass das Keyboard teilweise durch echte Streicher ersetzt wurde. Für die Veröffentlichung Death Cult Armageddon verpflichtete Dimmu Borgir sogar die Prager Philharmoniker. Die Musik erhält dadurch schon beinahe einen filmmusikähnlichen Charakter. Website: https://www.dimmu-borgir.com/



Was ist dieses Jahr neu ... ?

  • Fortan wird die bisher als Camel Stage bekannte Bühne den Namen "WERA TOOL REBEL STAGE" tragen.
  • Der neue Partner MÖNCHSHOF wird an sämtlichen Verkaufsständen gleich mehrere Biere aus ihrem Sortiment anbieten. Die Besucher dürfen sich auf MÖNCHSHOF ORIGINAL, KELLERBIER, NATUR RADLER und weitere Spezialitäten freuen.
  • In diesem Jahr wird es erstmalig das Projekt eines Wertstoffhofs auf dem Festivalgelände geben. Hier können gelbe Säcke, Metall, Restmüll und Papier getrennt werden.
  • Foodsharing: An diesem Stand könnt Ihr je nach Laune Lebensmittel abgeben, tauschen oder einfach andere Lebensmittel, die abgegeben wurden, mitnehmen. Die fleißig gesammelten und übrig gebliebenen Lebensmittel werden nach dem Festival an den Dinkelsbühler Tisch gespendet.