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Summer Breeze Open Air 2022

Kommentare: 7
  • #7

    SB (Samstag, 20 August 2022 13:37)

    FREITAG - Eindrücke

    Los ging es für uns sehr früh um 12 Uhr mit Bloodywood. Der Platz vor der Main Stage war randvoll, unzählige Metal-Fans warteten vorfreudig auf den ersten Breeze-Auftritt der indischen Metaler, schon eine Dreiviertelstunde zuvor harrten viele vor der Bühne aus. Und wurden aufs heftigste dafür belohnt: was für ein Abriss! Was für eine leidenschaftliche, kraftvolle, heiße Hammer-Show!
    Es wurde heftigst gebangt, getanzt, gefeiert ... ein Circle Pit ließ nicht lange auf sich warten. Bloodywood sind längst kein Geheimtipp mehr und sollten das nächste Mal unbedingt am Abend auf die Mainstage!

    Danach ging es weiter mit Vended auf der T-Stage, ein Auftritt der mich weniger euphorisch stimmte. Was sicher daran lag, dass viele der Songs zwar an Slipknot erinnern (Corey Taylor ist der Vater des Sängers) aber nicht die gleiche Griffigkeit und Durchschlagskraft entwickeln. Es war zweifellos ein sehr leidenschaftlicher Auftritt, der mich aber nicht ganz mitreißen konnte.

    Nach Vended gönnte ich mir eine Pause, GW war weiter fleißig am Fotografieren und lauschen, während es immer stärker zu regnen begann.

    Ich war erst bei Jinjer wieder am Start, deren Show mich angenehm durchrüttelte und meinen Kopf schwingen ließ. Die Musik ist zum Teil nicht ganz eingängig, ist komplex und etwas anspruchsvoll, aber wer kann bei dieser Power, diesen Growls schon ruhig und unbeteiligt bleiben?

    Danach folgten Insomnium auf der T-Stage, die mit ihrem verträumten und kraftvollen Melodic Death Metal meinen Geschmack vollstens trafen und mich ganz verzückt hinterließen. Nach Bloodywood für mich der beste Auftritt des Tages. Da lohnt es sich auch, durch den inzwischen stark aufgeweichten Boden zu "matschen", der leichte Nieselregen während der Show passte zudem gut zur melancholischen Stimmung der Songs. Super, die Finnen!

    Danach gab es einen Ausklang bei Amorphis auf der Main Stage, ein guter Auftritt der auf dem Breeze inzwischen lang etablierten Band, mit Tomi Joutsens schönen "jaulendem" Gesang und herrlich tiefen Growls. Die Band spielte wie erwartet viele Klassiker - ein bisschen was Neueres dazwischen - und machte damit ihre Fans glücklich.

    Zu den Bands am Nachmittag gibt es von GW noch ein paar Notizen.

    Randnotiz: Bloodywood zeigte sich bei der Signing Session um 14 Uhr sehr sympathisch, danach konnte man einige Bandmitglieder noch entspannt übers Festival schlendern sehen... nett!

  • #6

    SB (Freitag, 19 August 2022 17:49)

    Natürlich mussten wir eine Dreiviertelstunde bei der Arch Enemy Signing Session warten- gerechnet ab 16:00 Uhr, insgesamt also mehr als 1 Stunde, weil wir schon um halb vier da waren.

  • #5

    SB (Freitag, 19 August 2022 17:44)

    DONNERSTAG-Eindrücke:

    Endlose Schlange für die Signing Session von Arch Enemy um 16:00 Uhr. Wir haben uns um 15:30 Uhr eingereiht. Etwa eine Dreiviertelstunde später im Zelt bei AE. Leider keine Fotos erlaubt, dennoch schön, die Band so nah zu erleben und einige Wörter mit allen Bandmitgliedern zu wechseln. Vorfreude für deren Auftritt am Abend steigt.

    Omnium Gatherum lieferten eine sehr energetische Show ab, mit vielen bekannten Klassikern und auch neuen Stücken, endend mit dem beliebten Song "Skyline". Haben derb gerockt und Laune auf mehr gemacht.

    Kvaen legten ebenfalls einen tollen Auftritt hin. Ungewöhnlich für Schwarzmetaller: die Nähe zum Publikum. Die Nackenmuskeln konnten hier bestens trainiert werden. Ein schöner Kontrast - ein bisschen ordentlichen Black Metal braucht jeder Breeze-Tag!

    Danach der Mega-Headliner-Auftritt der m.E. besten Melodic Death Metal Band ever: Arch Enemy. Ein Abriss, ein Feuerwerk, ein stürmischer und elektrisierender Trip in den 7. Metal-Himmel, paradiesisch derb! Arch Enemy liefern immer ab - in Perfektion. Was bei einer derart durchdachten Show natürlich auf der Strecke bleiben muss ist Spontanität. Aber keinerlei Grund zum Meckern, wenn man derart emotional und packend für eineinhalb Stunden in den Himmel gehoben wird. Schön, dass sie bei der Songauswahl variiert haben und nicht die gleiche Setlist wie auf Wacken gebracht haben (Livestream von AE haben wir uns natürlich angesehen) - über "no gods no masters" habe ich mich besonders gefreut.

    Randnotiz: Bisher großes Glück mit dem Wetter. Regen dann wahrscheinlich erst morgen

  • #4

    Gw (Donnerstag, 18 August 2022 13:44)

    MITTWOCH-Eindrücke: gestartet natürlich mit Blasmusik, der Leiter hat sich verabschiedet, war ein sehr herzlicher Abschied - witzig war das Kinderlieder-Medley ... danach Pallbearer ... entspannend, meditativ, schöne Doom-Sounds, anschließend URNE ... energetischer Sänger, tolle Live-Band, haben das Publikum enorm mitgerissen, sehr sympathischer Auftritt und hatten richtig Bock auf der Bühne (gefreut hat mich das Plektrumsgeschenk des Sängers/Bassisten), danach Testament auf der T-Stage, was sehr ungewöhnlich war: 'ne Menge Leute hätten die Kultband auf der Main-Stage erwartet - war ein solider Auftritt der Old-School-Trash-Metaler - dann: Paradise Lost ... solider, entspannter Auftritt, viele alte Songs gespielt, Sänger freute sich über eine Bierdspende aus dem Publikum. Anschließend 1914: auf dem Weg von T-Stage zur Ficken Party Stage bewegten sich Menschenmassen dort hin, vor der Ficlenbühne haben wir es noch nie so voll erlebt: 1914 hat im übertragenen Sinne die Bühne abgerissen. Es war ein sehr düsterer, leidenschaftlicher Auftritt, der das ganz Publikum begeistert hat. Zum Abschluss: Nyrst ... während des "schwarzen" Auftrittes setzte der Wind und der Regen ein. Schmerzerfüllte Schreie und melancholische Melodien sorgten für reichlich Gänsehaut. Randbemerkungen: Kellerbier ist besser als das Helle. Klopapier fehlte auf den Spülklos ab abends, tolle Essenswahl auf dem Infield, für 8 € bekommt man gut 300g Schweinefleischsemmel, Security beim Einlass ist sehr entspannt. Verwunderlich ist, dass Abends bzw. Nachts nach so vielen Jahren es noch keinen Shuttle-Bus vom Festivalgelände zurück nach Dinkelsbühl gibt bzw. nur 2-3 Taxis eingesetzt werden ...

  • #3

    SB (Mittwoch, 17 August 2022 13:58)

    Guter Einstieg zum Reinkommen, super auch Dosenbier für 2 €, die Stimmung war gut, ebenso, dass der Bus bis 22 Uhr von und nach Dinkelsbühl gefahren ist. Nicht gut war die Dixi-Situation, hätten mehr sein können.

  • #2

    Gw (Dienstag, 16 August 2022 19:33)

    Apophis ... :D nicht Apohis ;)

  • #1

    Gw (Dienstag, 16 August 2022 19:32)

    Apohis ... grundständiger death, passender Einstieg