Das Growl Bowl Festival V am 7. März 2026 im Backstage München war eine knallharte Death-Metal-Orgie, die die Halle von der ersten Sekunde bis zum letzten Ausklang in ein brodelndes Chaos verwandelte.
Sechs deutsche Acts – Fleshcrawl, Seasons in Black, Commander, Funeral Pile, Cemetery und Public Grave – lieferten ab 17:30 Uhr sechs Stunden puren Growl-Wahnsinn ohne Pausenfüller.
Die Kooperation mit Backstage Concerts und Metal1.info sorgte für ein straffes Line-up, das Fans von Oldschool- bis modernem Death Metal gleichermaßen abholte.
Die Backstage Halle bewährte sich als ideale Location: knackiger Sound, keine Verzögerungen, Bier fließt in Strömen. Highlights waren die nahtlosen Übergänge und die einheitliche Qualität – kein Weak Link, stattdessen Eskalation von Old- bis New-School-Death. Die Menge, größtenteils Bayern-Underground mit ein paar Out-of-Towner, feierte bis Mitternacht;
FAZIT
Growl Bowl V setzte neue Maßstäbe für regionale Death-Metal-Fests: kompakt, brutal, communitynah. Für Fans ein Muss, das Fleshcrawls Status als Headliner festigte und Acts wie Funeral Pile, Public Grave, Cementry, Commander und Seasons in Black noch mehr auf die Karte setzte. Wir freuen uns auf nächstes Jahr!
Public Grave
Public Grave ist eine Death-Metal-Band aus Fürstenfeldbruck bei München, die 2008 gegründet wurde. Sie spielen eine Mischung aus Slam, Groove und brutalem Death Metal, inspiriert von Bands wie Kataklysm und Six Feet Under, mit Themen rund um Zombies, Gore und Apokalypse.
Public Grave eröffneten das Festival: Moderner, bodenständiger Death Metal als perfekter Startschuss – brutale Riffs und Blastbeats weckten die Menge sofort auf, ohne langes Vorspiel.
Cemetery
Cemetery ist eine Death-Metal-Band aus Bayern, Deutschland, speziell aus Schongau, die in den 1980er Jahren gegründet wurde. Die Band um Gründer Dani Zizek musste nach dem Debütalbum „Enter The Gate“ (1994) aufgrund des finanziellen Zusammenbruchs ihres Labels pausieren, wurde aber 2017 reaktiviert.
Auftritt: roh und atmosphärisch, ideal für Fans der ungeschönten 90er-Schule.
Funeral Pile
Funeral Pile ist eine Black-Metal-Band aus Oberbayern (Bruckmühl), Deutschland, die 2008 gegründet wurde, 2010 pausierte und 2020 wiederbelebt wurde. Die fünfköpfige Formation hat sich regional einen Namen gemacht, etwa durch Auftritte mit Bands wie Possessed oder 1914 und Festivals wie dem Dark Easter Metal Meeting. Die Band verbindet Blackened Death Doom mit Post-Rock-Atmosphäre, Oldschool-Death-Metal und melodischen Elementen; Themen umfassen Mythologie, Lovecraft, literarischen Horror und Dramatik.
Auftritt: aggressive Tempi, die die Stimmung aufkochten – kompromisslos und finster.
Commander
Commander ist eine Death-Metal-Band aus München/Kirchheim-Heimstetten in Bayern, Deutschland, gegründet 1999 von Nick Kolar (Gesang/Gitarre) und Birgit Öllbrunner (Bass). Die Gruppe entwickelte sich aus einem nameless Projekt zu einer festen Formation und etablierte sich durch Live-Auftritte mit Bands wie Six Feet Under, Entombed oder Obituary. Commander spielen groovigen, rauen Death Metal mit Thrash-Einflüssen – direkt, brutal und riffstark, ohne das Rad neu zu erfinden.
Die Lokalmatadore aus München überzeugten mit groovigem, thrashigem Death Metal; Heimspiel pur, das die Pits rotieren ließ.
Seasons in Black
Seasons in Black ist eine Dark-Metal-Band aus dem Bayerischen Wald (Neukirchen beim Heiligen Blut), Deutschland, gegründet 1996 als Black-/Death-Metal-Projekt. Der Name leitet sich von einem Song der Band End of Green ab; Frontmann Ludwig „Lucki“ Maurer ist auch als TV-Koch, Autor und Wagyu-Züchter bekannt und sorgt für Catering auf Festivals wie Summer Breeze. Die Band nennt ihren Mix aus Death Metal, Gothic, Hardcore, Groove und Doom „Doomcore“ – düstere Melodien, wuchtige Riffs, Growls und Clean Vocals.
Seasons in Black überzeugten mit ihrem düster-melodischen Doomcore mit Gothic- und Black-Einflüssen; Lucki Maurers Growls und wuchtige Riffs schufen eine finstere Atmosphäre, die im Clubformat explodierte.
Den Abschluss bildete Fleshcrawl. Leider haben wir den Auftritt verpasst, weil wir früher losmussten, als geplant. Wir sind uns sicher, dass wir einen großartigen Auftritt verpasst haben.

































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