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ReView: Igorrr

 

Am 7. Februar 2026 sorgte Igorrr im Münchner Backstage Werk für ein überwältigendes Spektakel, das Genregrenzen in einem Strudel aus Barock, Blastbeats und Breakcore einfach pulverisierte.

 

Gautier Serres „European Tour 2026“ brachte sein chaotisches Klanguniversum live auf die Bühne: ein Mix aus Cembalo-Barock, opernhaften Chören, balkanfolkigen Einflüssen und brutalem Metal, der wie ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk wirkte. Ab den ersten Minuten explodierte die Show mit abrupten Stilbrüchen – von hyperaktiven elektronischen Beats zu wuchtigen Breakdowns –, und das Publikum versank in einem Strudel aus Rhythmuswechseln und Extremen.

 

Songs aus „Savage Sinusoid“ und „Spirituality And Distortion“ dominierten: zackige Riffs krachten gegen barocke Harmonien, Growls mischten sich mit hysterischen Opernstimmen, und Breakcore-Explosionen hielten die Menge in Atem. Besonders die nahtlosen Übergänge zwischen filigranen Klavierpassagen und moshpit-tauglichen Grooves zeigten Igorrrs meisterhafte Kontrolle über den Wahnsinn – live noch intensiver als auf Platte.

 

 

Die Backstage Werk-Halle bebte unter der Energie: ein hybrides Publikum aus Metalheads, Elektronik-Fans und Experimentierfreudigen tobte in Ekstase, mit Wall-of-Death-Momenten neben tranceartigen Phasen. Der Sound war kristallklar, die Visuals hypnotisch, und Serres Bühnenpräsenz – mal Dirigent, mal Berserker – katapultierte die Show über bloße Konzertniveau hinaus.

 

Der Auftritt: überwältigend, unvergesslich und genreübergreifend. Wer dabei war, erlebte puren Klangrausch; Fans von unkonventionellem Metal und Experimentalmusik dürfen solche Events nie verpassen.

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